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sympto easy: wie funktioniert dieser sympto-Motor?

Zuverlässig und benutzerfreundlich: für Einsteigerinnen wie für Expertinnen

10 Schlüssel-Eintragungen, um die Zyklusphasen zu bestimmen.

1 Tag starke Monatsblutung goutte3, um einen neuen Zyklus auszulösen = 1 Zeichen
+ 4 gute, auf 6 Tage verteilte Temperaturmessungen (grüne Linie)
+ 3 gute Anstiegstemperaturen (drei volle Sterne), um die unfruchtbare Hochlage zu bestätigen = 7 Zeichen
+ 2 Zeichen. Kombination, um den Höhepunktstag korrekt zu erzeugen. TOTAL: 10 Zeichen

Dank diesen 10 Schlüsselinformationen kann sympto die doppelte Kontrolle vornehmen, um die unfruchtbare gelbe Phase nach dem Eisprung zu eröffnen: 3 Tage nach dem Höhepunkt (batonbleu und trait oder batonlong und trait oder batonbleu und tachejaune oder batonlong und tachejaune) und nach dem 3. vollen Stern der Anstiegstemperaturen. Für dich besteht die Kunst darin, diese 10 Grundbausteine nicht auszulassen. Wenn du dich richtig beobachtest, werden sie sich von alleine einfügen. Es ist jedoch wichtig, dass du diese Schlüsselelemente kennst, um deinen Zyklus besser zu verstehen und um die Funktionsweise von sympto zu entmystifizieren. Zyklen, die diese Elemente nicht aufweisen oder in der ersten Phase bleiben, sind keine Zyklen, sondern nur monophasische Zyklusverläufe.

Das erste Element, die goutte3, ist leicht einzugeben - sobald die Regel kommt; die anderen hingegen verlangen Erfahrung und eine Lernphase, wie beim Erwerb des Führerscheins. sympto ist keine Black Box (medizinische Gerät), sondern eine rein didaktische Hilfe, die du selber beherrschen musst. Du allein musst und kannst wissen, welche Temperatureintragungen gestört sind und allenfalls ausgeklammert werden müssen.

In der gelben Phase „wartet“ sympto also auf die erneute Eingabe der goutte3, um den nächsten Zyklus und die unfruchtbare rosa Phase zu starten. Der Unfruchtbarkeit vor dem Eisprung wird durch den Döring/Rötzer-Tag ein Ende gesetzt. Ganz selten kommt es vor, dass sich dein Elixier schon in der rosa Phase zeigt und du durch die Eingabe von fruchtbarem Elixier bzw. der inneren Wahrnehmung sofort das Fruchtbarkeitsfenster öffnest. Dafür trägst du die Verantwortung, sympto kann hier nicht wissen, was bei dir abgeht. Die doppelte Kontrolle zu Beginn des Zyklus lautet demnach: Das Fruchtbarkeitsfenster öffnet sich entweder am Tag D (Döring/Rötzer) oder bei Eingabe von Elixier im rosa Bereich (seltener Eintritt): was immer zuerst eintritt.

Für die Philosophie von sympto.org ist es sehr wichtig, dass mit offenen Karten gespielt wird und dass diese Grundbausteine, mit denen der Motor äusserst zuverlässig arbeitet, ganz klar angegeben sind. Trotzdem ist das individuelle Zyklusprofil ausserordentlich wichtig, um deine Verhütungssicherheit zu erhöhen und um über deine sexuelle und reproduktive Gesundheit mehr zu wissen. Die fruchtbarsten Tage werden auch angezeigt, siehe FAQ 11.

Gewiss: sofern eine Expertin (eine Frau mit mindestens 12 Beobachtungszyklen) sehr konstante Zyklen hat, könnte sie im Grenzfall mit diesen 10 Eingaben auskommen. Es ist tatsächlich so, dass eines der Ziele von sympto.org darin besteht, die Benutzerfreundlichkeit durch möglichst wenig Eintragungen zu optimieren, ohne dass die Sicherheit darunter leidet. Das bedeutet, das auch die Expertin etliche andere, auch persönliche Beobachtungen macht und eingibt. Das Gefühl der Verhütungssicherheit hängt nicht unbedingt von diesem minimalen Input ab; auch die Expertin hat Lust, die Eigentümlichkeiten ihrer Zyklen genauer darzustellen. Je besser die Frau ihr individuelles Zyklusprofil auf das Zyklusblatt bringt - ein richtiges Wertpapier, das ihr Anrecht auf Symptos gibt -, desto sicherer fühlt sie sich mit ihren Beobachtungen. Folge: desto zuverlässiger sind ihre Aufzeichnungen und desto sicherer wird auch ihre symptothermale Verhütung! Während der Lernphase hingegen muss du mit dem Doppelten oder Dreifachen an Eintragungen rechnen; dazu kommen noch allfällige Bemerkungen oder Störfaktoren. Mache aus deinen Zyklusblättern ein richtiges Gesundheitstagebuch!

Um deine Zyklusblätter persönlicher zu gestalten, findest du auf sympto Motivationsstexte, Tagesempfehlungen sowie Fehlermeldungen. Die Motivationsfstexte erscheinen, wenn du mit dem Kursor auf einen bestimmten Tag in deinem Zyklusblatt tippst. Die Tagesempfehlungen tun sich auf, sobald du die Pilot-Eingabetafel (für Beobachtungen, Einstellungen usw.) angeklickt hast. Die Fehlermeldungen kommen von alleine, sobald dir eine falsche Eintragung unterlaufen ist oder eine wichtige Information fehlt. Das Ziel von sympto bleibt nach wie vor, die Einsteigerin so gut wie nur möglich an die Hand zu nehmen. sympto.ch ist so konzipiert, dass der für Neulinge und st-Umsteigerinnen geschaffene Begleitmodus ein Testmodus im doppelten Sinn wird: Einer Expertin ermöglicht er, sämtliche Bereiche des Programms zu überprüfen, und eine st-Beraterin ist damit im Stande, die Eintragungen der Einsteigerin oder sonstigen Benützerin zu korrigieren.

Hauptunterschied zwischen dem Experten- und dem voreingestellten Begleitmodus: Im Expertenmodus, der mit möglichst wenig Eintragungen auskommt, hast du Zugriff auf die Mumu-Ikonen. Du bekommst aber überhaupt keine Fehlermeldungen mehr, auch wenn deine Eintragungen inkohärent sind. Im Expertenmodus z.B. musst du im blauen Bereich vor dem Eisprung keine Bestätigung trait geben, wenn du nichts siehst, im Begleitmodus jedoch schon, wenn du keine Fehlermeldung bekommen möchtest. Damit markierst du für dich und deine Beraterin einen Beobachtungsbeleg, den die Expertin nicht mehr gebraucht.

Kurz und gut: sympto ist genauer als jede Symptothermalspezialistin, wenn es darum geht, einen problematischen Temperaturanstieg anzunehmen oder zu verwerfen, sympto ist sicherer bei der doppelten Kontrolle und schneller bei der Angabe des Döring/Rötzer-Tages.