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Klinische Studien

Einen Tag nach dem Eisprung beginnt die unfruchtbare postovulatorische Phase. Diese ist absolut unfruchtbar bis zu der nächsten Monatsblutung. Der Pearl-Index ist somit 0,0, besser als jede Pille. Während der ersten 5 Zyklustage ist der Pearlindex 0,2. Während den weiteren präovulatorischen Tagen, je nach Zyklusprofil der Frau, beläuft er sich auf 0,8. Selbst in diesem Bereich ist die STM so zuverlässig wie jede Art von Verhütungshormonen. Es gibt deshalb keine einfache Antwort auf die Frage nach der Verhütungssicherheit. Die Methodensicherheit hängt letztlich von der Ernsthaftigkeit ab, mit der das Paar mit den fruchtbaren Tagen umgeht, mit Präservativ oder Abstinenz.
Auf den ganzen Zyklus bezogen gibt das Deutsche Standardwerk « Gynäkologie und Geburtshilfe », B. Uhl, 3. Ausgabe, 2006, Seite 474 (Thieme Verlag) einen Pearl-Index von 0,5 an.

Die Sicherheit des sympto.ch-Systems hängt also von verschiedenen Gesichtspunkten ab:

A) Theoretische und praktische Wirksamkeit (sog. Methodensicherheit) der klassischen, manuellen STM: Siehe untenstehende Liste.
B) Wirksamkeit des sympto-Motors und dessen Benutzerfreundlichkeit. sympto.ch übernimmt die symptothermalen Gesetze, die über hunderttausende von Zyklusaufzeichnungen in den letzten 20 Jahren verifiziert wurden. Wir haben sympto.org so modellisiert, dass sämliche zweifelhafte Zyklusverläufe und seltene Fälle an Beispielen überprüft werden können. Diese können angefordert werden, sofern dafür ein wissenschaftliches Interesse ausgewiesen werden kann. Seit 2006 hat sympto bei einigen tausend Zyklen zu keiner ungewollten Schwangerschaft geführt. Dieses einmalige Ergebnis ist auch darauf zurückzuführen, dass die Benutzerinnen auf Ihrer Message-Box direkt von der Symptothermal-Beraterin unterstützt werden. Für die Benutzerfreundlichkeit siehe sympto easy.

A) Hier nachfolgend die neuesten klinischen Studien, die WHO-Studien (Weltgesundheitsorganisation) aus den achtziger Jahren sind völlig überholt.

1.sympto Fertility Management Programme, Studie zur Zeit im Aufbau, info@symptotherm.ch;
2.Frank-Herrmann,P., Heil,J., Gnoth,C. et al (2007) The effectiveness of a fertility awareness based method to avoid pregnancy in relation to a couple's sexual behaviour during the fertile time: a prospective longitudinal study. Hum.Reprod., 22, 1310-1319.
3.Frank-Herrmann P., Gnoth, C., Baur, S, Strowitzki T, and Freundl, G. Determination of the fertile window: Reproductive competence of women - European cycle databases. Gynecol.Endocrinol. 20(6), 305-312. 2005. Ref Type: Journal (Full)
4.Frank-Herrmann P., Strowitzki T, Wischmann T, Gnoth, Ch, and Freundl, G. Fertility Awareness in der Hormonsprechstunde - ein Pilotprojekt an der Universität Heidelberg. Forschung für die Frau in einer neuen Welt(Deutsche Ges. für Gynäkologie und Geburtshilfe), PB.11.08. 9-12-2002. Springer. Ref Type: Art Work
5.Frank-Herrmann,P., Freundl,G., Gnoth,C. et al (1997) Natural family planning with and without barrier method use in the fertile phase: efficacy in relation to sexual behavior: a German prospective long-term study. Adv.Contracept., 13, 179-189
6.Freundl, G. The effectiveness of NFP, demonstrated on two ongoing studies, the German and the European study. IV. Symposium Internacional sobre Regulacion Natural de la Fertilidad (Asociasion Espanola de Profesores de Planificacion Fam. Nat.), 57-64. 1994. Universidad de Barcelona. Ref Type: Art Work
7.Freundl,G. (2000) Natürliche Familienplanung und "nicht-hormonale Kontrazeption". Gynäkologe, 33, 679-688.
8.Freundl,G. (2004) Natürliche Familienplanung. In Bender,H., Diedrich,K., and Künzel,W. (eds), Klinik der Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Urban & Fischer, München , Jena, pp. 163-172
9.Freundl,G. (1998) Kontrazeption per Computer. Hormonmesssystem Persona-- Studienergebnisse in Deutschland. (Contraception per computer. Hormone system persona--results of studies in Germany). Fortschritte Der Medizin, 116, 47-48
10.Freundl,G., Frank-Herrmann P., Godehardt,E. et al (2003) Die Effektivität von Zyklusmonitoren zur Bestimmung des fertilen Fensters . Geburtshilfe.Frauenheilkd., 63
11.Freundl,G., Godehardt,E., Kern,P.A. et al (2003) Estimated maximum failure rates of cycle monitors using daily conception probabilities in the menstrual cycle. Hum Reprod., 18, 2628-2633
12.Freundl,G., Suberg,D., Flynn,A.M. et al. (1984) [Natural family planning (symptothermal method) and objective ovulation parameters--a pilot study] Naturliche Familienplanung (symptothermale Methode) und objektive Ovulations parameter--eine Pilotstudie. Geburtshilfe. Frauenheilkd., 44, 368-374
13.Gnoth, Ch, Godehardt, D, Godehardt, E., Frank-Herrmann P., and Freundl, G. Kumulative Schwangerschaftswahrscheinlichkeit in natürlichen Zyklen: eine prospektive Studie. Forschung für die Frau in einer neuen Welt (Deutsche Ges. für Gynäkologie und Geburtshilfe). 9-12-2002. Berlin, Heidelberg, Springer Verlag. Ref Type: Art Work
14.Raith,E., Frank,P., and Freundl,G. (1999) Raith-Paula,E., Frank-Herrmann P., and Freundl,G. (eds), Natürliche Familineplanung heute mit ausführlicher Darstellung der Zykluscomputer. Springer, Berlin, 1-273
15.Sottong,U., Bremme,M., and Freundl,G. (1992) Lactational amenorrhoea and lactational anovulation in 109 breastfeeding women. Advances In Contraception, 8, 269-270
16.Sottong,U., Fortrie,C., Bremme,M. et al (1998) Kontrazeption in der Stillzeit Wie werden natürliche Methoden akzeptiert und angewandt? Sexualmedizin, 20, 244-250
17.Zinaman,M. and Stevenson,W. (1991) Efficacy of the symptothermal method of natural family planning in lactating women after the return of menses. Am.J.Obstet.Gynecol., 165, 2037-2039